Halloween – Fühlkisten

In diesem Jahr veranstalten wir zum fünften Mal den Halloweenflohmarkt im Tierheim Jübberde. Hier können wir unseren Spieltrieb ausleben, für den guten Zweck Gebäckstücken Augen verpassen und Spielzeug verstümmeln, muahaha….

Schon im letzten Jahr habe ich für den Flohmarkt Fühlkisten gebastelt, die ich jetzt endlich mal vorstellen möchte. Diese Kisten sind eine einfache, aber sehr effektive Möglichkeit, für ein bißchen Gruselspaß zu sorgen. Ich habe hier recht aufwendig gebastelt, die Kisten sollen ja auch noch ein paar Jahre halten. Im Prinzip reicht aber einfach ein Karton mit einem Loch und einem Stück Stoff davor. Damit sind die Kisten auch eine gute Last-Minute-Idee für die Halloween-Party.

Ich hatte drei stabile Kartons mit Deckel. Da Fühlkisten, je nach Inhalt, eine dreckige Angelegenheit werden können, habe ich die Kisten von innen mit Buchfolie ausgeschlagen.

So geht der Karton nicht kaputt und kann einfach feucht ausgewischt werden. Vorne komme ein Loch rein, durch das man bequem eine Hand stecken kann. Zur Deko habe ich Pappmache benutzt. Ich mag ja selbst gemachte Sachen ohne Chemie, daher nehme ich dazu den klassischen Mehlkleber. Klappt super und hat man immer im Haus. Einfach Mehl und Wasser im Verhältnis von ca. 1:1 nehmen, das Wasser erhitzen und das Mehl einrühren. Es funktioniert auch kalt angerührt, ich finde aber die heiße Variante besser, es wird eine schönere Masse und klebt meiner Meinung nach auch deutlich besser.

Um Struktur zu bekommen, habe ich kleine Stückchen aufgeklebt und diese nach dem Trocknen mit einer weiteren Schicht Pappmache überklebt.

     

Nach dem Trocknen habe ich das Ganze mit Acrylfarbe angemalt. Von einer Freundin habe ich den Tipp bekommen, am Ende ein sogenanntes „Blackwashing“ durchzuführen, also alles nochmal mit sehr stark verdünnter schwarzer Farbe zu übermalen. Das sieht auch super aus, sie macht das bei ihren (viiiiel aufwendigeren und schöneren) Pappmache-Sachen auch. Da die ganze Aktion aber ohnehin schon ziemlich lange gedauert hat und ich recht spät dran war, habe ich einfach wild rote, braune und schwarze Farbe gemischt und nach Lust und Laune draufgeklatscht. Ich mags auch so.

Als Füllung hatten wir ganz klassisch Spaghetti (Würmer), Oliven (Katzenaugen) und ein paar Wasserpflanzen, leicht nass und schön glibberig. Weitere Möglichkeiten sind:

  • Wackelpudding
  • gekochte Eier (natürlich ohne Schale)
  • ein nasser Schwamm
  • ein Stück Kunstfell
  • Blumenkohl oder Brokkoli
  • geschälte Weintrauben
  • gekochter Reis (Maden)

Was wir in diesem Jahr versuchen möchten ist ein mit Eis gefüllter Gummihandschuh, der leicht angetaut ist. Wir spielen auch noch mit dem Gedanken, irgendeinen Soundeffekt einzubauen, der bei Berührung los geht, aber ob das dieses Jahr noch klappt ist fraglich. Vielleicht im nächsten Jahr.

Hier ist übrigens noch unser diesjähriger Flyer, der unsere Filou als Katzen-model berühmt machen wird. Sie war total verliebt in die Totenkopf-Figur und ist ihm mehrfach auf den Schoß gestiegen. Es gibt also in diesem Haus mindestens noch einen Halloween-Fan. Oder sie wollte mir dezent mitteilen, dass sie nicht genug gekuschelt wird?

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